Als 3D-Designer weißt du, wie zeitaufwendig es sein kann, für jedes Projekt Materialien von Grund auf neu zu erstellen. Genau hier hilft dir die neue Funktion für eigene Materialbibliotheken von Vectary. Diese Funktion bietet einen schnellen und einfachen Zugriff auf häufig verwendete Materialien, die du ganz nach den Anforderungen deiner Projekte anpassen kannst. Mit dieser Funktion sparst du Zeit, maximierst deinen Output und steigerst deine Effizienz.
So erstellst du eine eigene Materialbibliothek
Erstelle ein Material von Grund auf neu:
- Erstelle ein neues Projekt.
- Füge der Szene eine Kugel oder eine beliebige Grundform hinzu und lade deine Texture Maps hoch. Beginne mit einer Color Map, gefolgt von weiteren Texture Maps wie Roughness und Normal Map.
- Klicke mit der rechten Maustaste auf die Kugel und wähle "Add material to the library." Dadurch wird ein neues Materialprojekt im Workspace erstellt, das mit dem Buchstaben "M" gekennzeichnet ist. Du kannst Materialien frei zwischen Ordnern und Workspaces verschieben.
- In den Projektdetails kannst du den Projektnamen ändern sowie Beschreibungen oder Tags hinzufügen, um die Suchfunktion zu verbessern. Du kannst auch dein eigenes Cover-Bild für das Material hochladen, damit es leichter zu erkennen ist.
Ein bereits existierendes Material speichern:
Um ein bereits in der Szene vorhandenes Material zu speichern, wähle das Objekt aus, für das du das Material speichern möchtest. Klicke nach der Auswahl mit der rechten Maustaste darauf und wähle die Option "Add material to library", um das Material zu speichern.
Schau dir das Tutorial an:
Warum du eine Materialbibliothek einrichten solltest
Vorteile im Designprozess im Überblick:
- Konsistenz: Designer können sicher sein, dass die in ihren Designs verwendeten Materialien über alle Produkte hinweg konsistent sind. Das hilft, eine einheitliche Markenidentität zu schaffen und das gewünschte Qualitätsniveau zu sichern.
- Zeitersparnis: Spare Zeit mit einer vordefinierten Auswahl an Materialien. Das mühsame Suchen oder Testen neuer Materialien für jedes einzelne Projekt entfällt.
- Kosteneffizienz: Dieses Setup in deinem Design-Workflow ist zudem kosteneffizient. Die Verwendung von Materialien, die nachweislich gut für bestimmte Produkte funktionieren, reduziert den Bedarf an teuren Prototypen und Materialtests.
- Einfache Zusammenarbeit: Verschiedene Teams, Designer oder Abteilungen können für unterschiedliche Produktionsphasen verantwortlich sein: von der Erstellung von Material-Presets bis hin zur finalen Produktmodellierung.
- Flexibilität: Biete Designern die nötige Flexibilität, um schnell neue Materialien zu erstellen oder bestehende an ihre spezifischen Bedürfnisse anzupassen.
So holst du das Beste aus einer eigenen Materialbibliothek heraus
In jedem Unternehmen kann ein Designer für den Feinschliff eines Produkts zuständig sein, während ein anderer die Datenbank der Materialbibliothek aufbaut. Indem dieser kollaborative Aspekt der Produktgestaltung in einem einzigen Vectary-Workspace zusammengeführt wird, wird der 3D-Design-Workflow deines Unternehmens noch effizienter.
Mit der eigenen Materialbibliothek kannst du die Vorteile deines Pro- oder Business-Accounts voll ausschöpfen. Dank einer unbegrenzten Anzahl an Projekten kannst du unbegrenzt viele Materialien erstellen.